Rückblick Herbsttagung 2021

Rückblick Herbsttagung 2021

Die Herbsttagung 2021 fand am Samstag, 11.09.2021 statt und fiel damit exakt auf den 20. Jahrestag der Terroranschläge von 9/11. Aus diesem Anlass war das Tagungsthema: „Auswirkung von Terror auf die Artillerie“. Rund 120 SOGART Mitglieder aus allen Landesteilen sowie nationale und internationale Gäste haben sich in Aarau versammelt. In einem ersten Referat erläuterte Col Gabriel Chinchilla, Militärattaché der USA, die Auswirkungen von Terror auf die Streitkräfte der USA. In einem zweiten Referat ging Br Daniel Krauer, Chef Militärischer Nachrichtendienst, auf Trends in der Artillerie ein. Nach einer einleitenden Betrachtung der globalen Sicherheitslage, zeigte er aktuelle Entwicklungen aus der Technik auf. Hier fiel besonders der starke Fokus auf reichweitengesteigerte und präzise Munition auf. Ebenfalls wurde die Streitkräfteentwicklung im Ausland beleuchtet, wo eine eigentliche Renaissance der Divisionsartillerie stattfindet. Am Nachmittag fand eine Podiumsdiskussion mit Ständerat Thierry Burkart, Div Daniel Keller, Br Daniel Krauer und Br Gregor Metzler, moderiert von Oberstlt Georg Häsler Sansano, Redaktor NZZ und SOGART Mitglied statt. Die hochkarätige Runde vertiefte das Tagungsthema und ging auf aktuelle Herausforderungen ein.

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion.

An der 37. ordentlichen Generalversammlung wurden drei Vorstandsmitglieder für eine neue Amtsperiode wiedergewählt: Hptm Sandro Portmann (Chef Internet), Oberstlt Andreas Wanner (Chef Finanzen & Sponsoring) sowie cap Nicola Rauch (Chef internationale Beziehungen). Ebenfalls wurde die Jahresrechnung und das Budget gutgeheissen. Beim anschliessenden Abschiedsbier wurden die Themen des Tages angeregt weiterdiskutiert sowie die Kameradschaft gepflegt.

Auswirkung von Terror auf die Artillerie

Auswirkung von Terror auf die Artillerie

Terrorakte beabsichtigen die Gesellschaftsordnung durch Furcht und Schrecken zu beeinflussen. Die Artillerie ist kaum direktes Ziel solcher Anschläge. Allerdings wurden in Folge von 9/11 ihre Mittel und Verbände massiv abgebaut. Für die Zukunft muss die Artillerie wieder gestärkt werden. Unsere Sicherheit hängt nach wie vor auch von den Fähigkeiten mechanisierter Verbände ab.

Am 14.01.1858 schleudern Felice Graf Orsini zusammen mit Verbündeten 3 Bomben aus Knallquecksilber auf die Wagenkolonne des eintreffenden Kaisers Napoléon III vor der Oper in Paris. Die enormen Explosionen brachten die Strassenbeleuchtung zum Erlöschen, das Glasdach über dem Eingang der Oper zerbarst und 148 Menschen wurden verletzt, 8 starben. Der Kaiser und seine Frau blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Der italienische Rechtsanwalt Orsini wollte damit die Welt auf die Situation in Italien aufmerksam machen, wo die Zerstrittenheit mehrerer Staaten die andauernde Besetzung durch Österreich begünstigte.(1)

Orsinis Bombenattentat gilt als erster Terroranschlag moderner Ausprägung. Bis heute bleibt ein solches Vorgehen typisch für Terrorismus. Gemäss Taktischer Führung der Schweizer Armee zeichnet sich ein Terrorakt durch eine extreme, konzentrierte Gewaltanwendung aus und soll ein Maximum an Wirkung erzielen. Dabei ist die Auswahl des Zieles zur Erzeugung von Medienaufmerksamkeit von entscheidender Bedeutung. Es wird beabsichtigt die herrschende Gesellschaftsordnung mit der Verbreitung von Furcht und Schrecken zu beeinflussen oder zu ändern.(2)

Auch die Terroranschläge vom 11.09.2001 auf symbolkräftige zivile und militärische Gebäude in den Vereinigten Staaten folgten diesem Muster. Das Vorgehen wurde in einer Konsequenz ausgeführt, dass die Welt seither eine andere zu sein scheint. Auch wenn die Artillerie nicht direkt Ziel terroristischer Anschläge ist, hat auch sie die Auswirkungen von 9/11 zu spüren bekommen.

Kurzfristige Auswirkungen: Know-how Verlust durch AMBA CENTRO

Nach den Terroranschlägen von 9/11 und dem darauffolgenden „Krieg gegen Terror“ hat sich die Bedrohungslage auch in der Schweiz verschärft. Insbesondere mussten hierzulande die Botschaften und Konsulate von involvierten Staaten stärker beschützt werden. Diese personalintensiven Objektschutzmassnahmen konnten die Kantone nicht selbst bewerkstelligen. Daher hat der Bundesrat 2004 die Armee beauftragt, die zivilen Behörden beim Schutz ausländischer Vertretungen zu unterstützten. Der Einsatz erfolgte subsidiär, also unter Führung der zivilen Behörden. Initial war er bis 2007 befristet und auf maximal 800 Angehörige der Armee beschränkt.

Mit dem Entwicklungsschritt 2008/11 wurde die Armee für subsidiäre Einsätze zugunsten ziviler Behörden und Raumsicherungseinsätzen ausgerichtet und die Artillerie geschwächt.

Rasch kam Kritik an diesem Einsatz der Armee auf. Zur Erfüllung dieser subsidiären Aufträge mussten auch WK-Verbände der Artillerie, Panzertruppen oder Infanterie eingesetzt werden. Die Politik sah das Ausbildungsniveau, dieser für die Verteidigung vorgesehenen Truppenkörper, gefährdet – und damit die Glaubwürdigkeit der ganzen Schweizer Armee. Schon 2005, dem ersten Jahr dieses Einsatzes, wurden 3 der damals 8 aktiven Artillerieabteilungen für AMBA CENTRO aufgeboten. Für die eingesetzten Truppen war die Dienstleistung meist langweilig und wenig anspruchsvoll. Die Kader der Stäbe und Kommandanten wurden aufgrund des Subsidiaritätsprinzips kaum benötigt.

Schlussendlich musste selbst die Landesregierung eingestehen, dass eingesetzte Verbände nahezu keine Gefechtsausbildung absolvieren können. Fortan wurde beabsichtig nach Möglichkeit Durchdiener für die Auftragserfüllung einzusetzen.(3)

Zweifelsohne sind in dieser Zeit diverse Ausbildungslücken entstanden. Und so manch geeigneter Offizier hat resigniert von einer nächsten Weiterentwicklung abgesehen.

Mittelfristige Auswirkungen: Massiver Abbau mit dem ES 08/11

Durch Pfeile dargestellte Verschiebungen der Bedrohungen, Gefahren und Risiken (Vergleich Jahr 2000 mit Jahr 2006). Grafik: Botschaft ES 08/11

Anfangs 2004 wurde die Armee XXI eingeführt, welche auf den Bedrohungen, Gefahren und Risiken aus dem Sicherheitspolitischen Bericht 2000 basierte. Dabei wurde erkannt, dass die Schweiz auf längere Zeit hinaus nicht von anderen Armeen bedroht ist. Hingegen wurden nicht weniger gefährliche Herausforderungen unterhalb der eigentlichen Kriegsschwelle identifiziert, namentlich der Terrorismus. Nicht antizipiert wurde hingegen, dass die Terrorbedrohung über Jahre hinweg auf einem permanent erhöhten Niveau anhält. Folglich geht es nicht um die Bewältigung kurzfristiger und temporärer Spitzen. Vielmehr handelt es sich um eine auf Dauer erhöhte Bedrohung, die entsprechend auch einen permanent gesteigerten Sicherheitsaufwand erfordert und sich jederzeit kurzfristig verschärfen kann.

Mit dem Entwicklungsschritt 2008/11 sollten die Mittel der Armee daher für subsidiäre Einsätze zugunsten der zivilen Behörden und Raumsicherungseinsätze verstärkt werden.

Für die Artillerie bedeutete dies eine weitere Reduktion von Verbänden und der Ausserdienststellung von 162 Panzerhaubitzen sowie der vollständigen Auflösung der Festungstruppen.(4)

Langfristige Auswirkungen: Einbezug neuer Gefahren

Die direkte Androhung oder Anwendung bewaffneter Gewalt durch staatliche Akteure bleibt in Europa eine Realität. Dabei werden in Konflikten immer mehr hybride Mittel eingesetzt, beispielsweise durch den Einsatz von nicht gekennzeichneten Truppen oder Cybermitteln. Ebenfalls treten staatliche und nicht staatliche Akteure gleichzeitig auf, unter anderem auch terroristische Organisationen.

Die wahrscheinlichste terroristische Bedrohung in der Schweiz geht von Personen aus – wie es die Attentate in Morges (19.09.2020) und Lugano (24.11.2020) gezeigt haben –, deren gewalttätige Orientierung ebenso in persönlichen und psychischen Krisen wie in ideologischen Überzeugungen wurzelt. Es ist davon auszugehen, dass die Schweiz weiterhin ein sekundäres Ziel für Anschläge bleibt. Jedoch können internationale Organisationen und Interessen von Drittstaaten, die auf internationaler Ebene eine massgebliche Rolle im Kampf gegen den Terrorismus spielen, Ziele von Angriffen auf Schweizer Territorium sein.(5)

Die Armee muss heutzutage im ganzen Spektrum hybrider Bedrohungen in der Lage sein, das Land, die Bevölkerung sowie die Infrastrukturen wirksam zu schützen und zu verteidigen. Dabei ersetzen neue Bedrohungen die alten nicht, sondern sie ergänzen sie!

Konsequenzen für die Artillerie

Auch in Zukunft wird eine starke Artillerie für die Sicherheit in der Schweiz benötigt. Den Abbau von Fähigkeiten, Mitteln oder Verbänden, wie er unter anderem als Folge von 9/11 geschehen ist, gilt es zu korrigieren. Die Artillerie muss endlich wieder befähigt werden, die Einsatzverbände rasch und ausreichend mit indirekt wirkenden Mitteln unterstützen zu können. Zum einen soll sie sowohl im allgemeinen Feuerkampf auf mindestens 50 km wirken, wie auch die Kampfverbände durch unmittelbares Feuer unterstützen können. Zum anderen muss sie sowohl Flächenziele bekämpfen, wie auch präzise in urbanem Gelände wirken können. Und letztendlich benötigt sie einen starken Eigenschutz. Das beste Artilleriesystem nützt nichts, wenn es auf einfachste Weise – von konventionellen oder irregulären Kräften – ausser Gefecht gesetzt werden kann.

Quellen

  1. Carola Dietze: Die Erfindung des Terrorismus in Europa, Russland und den USA 1858–1866.
  2. Schweizer Armee: Taktische Führung 17, Kapitel 3 – Bedrohung und Gefahren, Ziff 3038 f.
  3. Bundesrat: Stellungnahme zu 05.3767 Interpellation „Amba Centro und die Ausbildung unserer Milizarmee“.
  4. Bundesrat: 06.050 Botschaft zur Umsetzung des Entwicklungsschrittes 2008/11 der Armee.
  5. Bundesrat: Sicherheitspolitischer Bericht (Entwurf) 2021.

Rückblick Herbsttagung 2020

Mitglieder der SOGART besichtigen eine F/A-18

Die Herbsttagung 2020 fand am Samstag, 12.09.2020 auf dem Militärflugplatz Emmen statt. 2 Wochen vor dem Abstimmungstermin über die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge widmete sich die SOGART dem Thema „Air2030 – Bedeutung für die Artillerie“. Für die Artillerie ist die Erneuerung der Mittel der Luftwaffe gleich von doppelter Wichtigkeit: Einerseits ist die Artillerie auf den Schutz gegen Angriffe aus der Luft angewiesen und andererseits ergänzen sich Artilleriesysteme mit Kampfflugzeugen bei der Bekämpfung von Bodenzielen. Am Morgen referierte der Kdt Luftwaffe, Div Bernhard Müller, zusammen mit dem Kdt Heer, Div René Wellinger. Am Nachmittag wurden Mittel der Luftwaffe präsentiert und von Fachspezialisten erklärt.

An der 36. Generalversammlung wurden drei Kameraden aus dem Vorstand verabschiedet und ihre grosse Arbeit für die Gesellschaft verdankt: Oberst Markus Oetterli (alt Präsident), Maj Kevin Guerrero (Chefredaktor SOGAFLASH), Maj Jérôme Paccolat (Beisitzer). Zudem wurde Oberstlt i Gst Arman Weidenmann (Chef Sicherheitspolitik und Vizepräsident) in absentia verabschiedet. Neu in den Vorstand wurde Oberstlt Michael Brutschy gewählt, welcher das Amt des Chefredaktors SOGAFLASH übernimmt.

Die Leutnants im Anschluss an das Lieutenants’ Raffle, zusammen mit Frau NR Ida Glanzmann, Präsidentin SIK-NR,
dem Kdt LW und dem Präsidenten SOGART.

Weitere Impressionen finden Sie hier.

Ein neues Kampfflugzeug hat für die Artillerie gleich doppelte Bedeutung

Wer sicherheitspolitisch verantwortungsvoll und langfristig denkt, wird die Notwendigkeit eines neuen Kampfflugzeugs nicht bestreiten. Für die Artillerie ist ein modernes Kampfflugzeug gleich von doppelter Wichtigkeit. Einerseits ist die Artillerie auf den Schutz gegen Angriffe aus der Luft angewiesen und andererseits ergänzen sich Artilleriesysteme und Kampfflugzeuge bei der Bekämpfung von Bodenzielen.

Die Artillerie ist die Schwergewichtswaffe auf der Taktischen Stufe. Sie kann die Kampfkraft eines Gegners massiv herabsetzen, seine Handlungsfreiheit einschränken und das Gefecht der eigenen Kampfelemente unterstützen. Zusammen mit den Panzerverbänden bildet sie den Kern der mechanisierten Truppen, welche bei Bodenoperationen die Entscheidung herbeiführen. Damit sie jedoch ihre Kraft entfalten kann, ist sie auf die Unterstützung und Zusammenarbeit mit der Luftwaffe angewiesen.

F-5E Tiger II: Gegen Ende der Siebzigerjahre zum Zweck des Raumschutzes beschafft. Heutigen Anforderungen nicht mehr genügend. (Quelle: VBS)

Bedeutung 1: Für Mobilität braucht es Schutz aus der Luft

Mechanisierte Verbände zeichnen sich nicht nur durch ihre Feuerkraft und den hohen Schutz aus, sondern auch durch ihre Mobilität. Jener Fähigkeit, die Mittel bewegen und so rasche Schwergewichtsverlagerungen vornehmen zu können. Der Schutz von gepanzerten Fahrzeugen wirkt primär gegen direktes und indirektes Bodenfeuer. Um gegnerische Elemente am Boden selbständig bekämpfen zu können, sind die Fahrzeuge zusätzlich mit Abwehrbewaffnungen ausgerüstet. In der Artillerie hauptsächlich mit dem 12,7 mm Maschinengewehr 64. Zwar kann das Mg 64 auch gegen Luftziele verwendet werden. Dies aber lediglich auf 1’500 m Entfernung. Zudem stehen dem Schützen infolge der Geschwindigkeit von Luftzielen nur wenige Sekunden für die Schussabgabe zur Verfügung.(1)

Gegnerische Elemente aus der Luft können realistischerweise nicht selbständig bekämpft werden. Dazu sind mechanisierte Truppen zwingend auf die Luftwaffe angewiesen. Nebst den Kampfflugzeugen gehören dazu selbstverständlich auch die Mittel der bodengestützten Luftverteidigung. Ohne schützendes Dach in der dritten Dimension verlieren sämtliche Bodentruppen ihre Handlungsfreiheit. Und gerade mobile Elemente wie Panzer und Artillerie können kaum mehr eingesetzt werden. Sie müssten dauernd damit rechnen, aus der Luft vernichtet zu werden.(2)

So kraftvoll mechanisierte Verbände auch sind, ihre Einsatzfähigkeit wird bestimmt durch die Luftsituation in welcher sie zu kämpfen haben. Damit sie zum Einsatz gebracht werden können, ist mindestens eine vorteilhafte Luftsituation notwendig. Dies ist der niedrigste Grad an Kontrolle über den Luftraum und Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung der eigenen Bodenoperationen. Die Luftwaffe muss daher in der Lage sein zu verhindern, dass gegnerische Luftstreitkräfte ihre Waffen wirkungsvoll gegen unsere Bodentruppen einsetzen können.(3)

Die F/A-18 Hornet: In der Schweizer Version nicht erdkampffähig und kurz vor dem Ende der Nutzungsdauer. (Quelle: VBS)

Bedeutung 2: Joint Fires – koordinierter Einsatz gegen Bodenziele

Kampfflugzeuge verfügen über die Fähigkeit, rasch und weit in den gegnerischen Raum einzudringen. Sie können Ziele in der Tiefe bekämpfen, wie beispielsweise Führungseinrichtungen, Kommunikations- und Verkehrsinfrastruktur, militärische Schlüsselsysteme oder Ansammlungen von Truppen und Fahrzeugen. Für Luftangriffe wird sowohl ungelenkte oder (heutzutage immer häufiger) gelenkte Munition eingesetzt. Es können damit verheerende Schäden angerichtet werden. Die Reichweite kann bis mehrere hundert Kilometer betragen. Diese Waffenwirkung kann alleine schon als Druckmittel eingesetzt werden.

Beim Erdkampf, also Luftangriffe auf Bodenziele, werden grundsätzlich zwei Einsatzverfahren unterschieden: Zum einen die Abriegelung aus der Luft (Air Interdiction, AI). Sie umfasst die Bekämpfung gegnerischer Bodentruppen oder von diesen genutzte Infrastruktur. Der Luftangriff erfolgt, bevor Kampfhandlungen mit den eigenen Bodentruppen stattfinden. Der Gegner wird dadurch in seiner Mobilität eingeschränkt und seine Kampfkraft bereits geschwächt, bevor er auf die eigenen Kräfte trifft. Zum anderen besteht die Möglichkeit von Luftnahunterstützung (Close Air Support, CAS). Hierbei werden die eigenen Kampfverbände am Boden direkt unterstützt, sowohl in offensiven wie auch in defensiven Aktionen. Erfolgt eine koordinierte Feuerunterstützung von Artillerie und Luftwaffe, spricht man von Joint Fires (teilstreitkräfteübergreifendes Feuer).

Grundsätzlich können mit Luftangriffen ähnliche Ziele bekämpft werden wie mit Artilleriesystemen. Kampfflugzeuge verfügen aber über ein grösseres Wirkungsspektrum, welches auch die Bekämpfung von gehärteten Zielen (z.B. Bunker) oder Infrastruktur wie Brücken erlaubt, wozu die Kampfkraft der Artillerie nicht ausreicht.

Anders als bei der Artillerie sind Sensoren und Bewaffnung auf einer Plattform vereint. Ziele können sowohl aufgeklärt als auch bekämpft werden. Allerdings sind Kampfflugzeuge immer nur in einer kleinen Anzahl verfügbar und es besteht eine grosse Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen. Luftangriffe werden daher vor allem gegen Schlüsselziele durchgeführt, welche ausserhalb der Reichweite der Artillerie liegen.

Die in der Schweiz eingesetzte Rohrartillerie ist zusammen mit den Mitteln der Luftwaffe die einzig verfügbare Abstandswaffe. Bei der Bekämpfung von Bodenzielen ergänzen sich Kampfflugzeuge und Artilleriesysteme. Welches Mittel jeweils eingesetzt wird, ist abhängig vom Ort des Ziels, von der Bekämpfungspriorität und von zeitlichen Aspekten (Verfügbarkeit von Sensoren und Wirkmitteln).

Panzerhaubitze M109: Mobil und feuerstark, aber mit eingeschränkter Reichweite. (Quelle: Mech Br 11)

Quellen

1) Reglement 54.136, 12,7 mm Maschinengewehr 64
2) Reglement 56.090, Führung und Einsatz Luftwaffe
3) Reglement 52.055, Begriffe Führungsreglemente der Armee
4) VBS (Hg.). (2017). Luftverteidigung der Zukunft

Rückblick Herbsttagung 2019

Am 14.09.2019 fand im Stadttheater Olten die Herbsttagung zum Thema „Moderne Artilleriemunition“ statt. Rund 120 Teilnehmer (Mitglieder sowie in- und ausländische Gäste) folgten Referenten aus unterschiedlichen Bereichen. Oberstlt i Gst Dominik Belser, Of Op HEST, zeigte die Anforderungen an zukünftige Artilleriemuniton auf. Diese würde zusammen mit einem neuen Geschütz evaluiert und beschafft. Zwei Vertreter der Rüstungsindustrie sprachen zu aktuellen Entwicklungen im Spannungsfeld von Präzision, Reichweite und Wirkung. Abgerundet wurde die Tagung mit einem Referat von Div Thomas Süssli, C FUB, zum Thema „Cyber – Munition aus Bits und Bytes“. Er warnte die Artilleristen: Cyber schläft nie. Die immer grössere Vernetzung führe zu einer grösseren Verwundbarkeit auch von mechanisierten Verbänden. Daher gelte es in diesem Bereich mehr zu machen.

An der anschliessenden Generalversammlung wurden Oberst i Gst Martin Wohlfender, alt Präsident, und Hptm Silvan Schriber aus dem Vorstand verabschiedet. Neu gewählt wurden maj EMG Jean Garnier und lt Natacha Schopfer. Damit wurde die Vertretung der Suisse Romande gestärkt und eine Vertretung der jungen Kameraden mit Grad Lt/Oblt geschaffen.

Einige Impressionen finden Sie hier.

Für die Wirkung im Ziel ist entscheidend, welche Munition eigesetzt wird

Konventionelle Munition für den klassischen Einsatz von Artilleriefeuer gegen grossflächige Ziele hat generell an Bedeutung verloren. Zunehmende Wichtigkeit erhalten Munitionstypen mit hoher Präzision zur Bekämpfung von Einzelzielen in überbautem Gelände. Zudem muss eine moderne Artillerie auf eine Reichweite von bis zu 100 km wirken können.

Artilleriemunition für die 15,5-cm Panzerhaubitze M 109 besteht aus vier Komponenten: Primer, Ladung, Zünder und Geschoss. Der Primer veranlasst die Initialzündung der Ladung, welche für die Beschleunigung des Geschosses sorgt. Je nach Menge des abgebrannten Pulvers wird eine unterschiedliche Anfangsgeschwindigkeit und letztendlich Reichweite erreicht. Der Zünder ist für die Auslösung der Geschossdetonation verantwortlich, wobei unterschiedliche Mechanismen bestehen. Der Verzögerungszünder verzögert die Detonation nach dem Aufschlag um eine zuvor bestimmte Zeit. Beim Zeitzünder lässt sich der Zündzeitpunkt so einstellen, dass das Geschoss im Idealfall wenige Meter über Boden explodiert. Der Annahärungszünder veranlasst dies mit einem eingebauten Abstandsmesser. Alle Zünder können auch als Momentanzünder eingesetzt werden und zünden das Geschoss unmittelbar beim Aufschlag.

15.5-cm Granate mit Staustrahltriebwerk von Nammo
zur Steigerung der Reichweite bis 100 km. (Bild: Nammo AS)

Die eigentliche Wirkung wird von der eingesetzten Granate bestimmt. Nebst der Übungsgranate und dem Beleuchtungsgeschoss bestehen in der Schweizer Armee nur noch zwei Typen von 15,5-cm Artilleriegranaten. Die Stahlgranate kann grundsätzlich gegen alle Ziele eingesetzte werden. Sie hat aber nur gegenüber weichen Zielen genügend Wirkung. Bei halbharten Zielen kann nur eine indirekte, beschränkte Wirkung erzielt werden (Beschädigung der Antennen, Optronik, etc.). Zur Bekämpfung von harten Zielen besteht nur noch die 15,5-cm-Suchzündermunition für die Artillerie, SMArt 155. Dieses Geschoss besteht aus zwei Submunitionen, die nach einer voreingestellten Flugzeit ausgestossen werden und an einem Fallschirm über dem Zielgebiet herabsinken. Mit einer integrierten Sensorik suchen sie das Gebiet ab und können mittels Hohlladungsprengkopf auch gepanzerte Ziele zerstören. Die zwischen 1988 und 1999 beschafften Kanistergeschosse wurden mit der Ratifizierung des Übereinkommens über Streumunition auf Grund der hohen Blindgängerrate dieses Munitionstyps verboten. Die Schweiz hat bis Ende 2018 ihre Bestände von Streumunition entsorgt.(1)

Damit wurden die Fähigkeiten der Artillerie stark eingeschränkt. Nebst einer Reduktion der Reichweite auf 20 km, wirken konventionelle Stahlgranaten nur ungenügend gegen gepanzerte Ziele. Zudem sind SMArt Geschosse nur in geringen Stückzahlen vorhanden und eine intelligente Munitionssorte älterer Generation. Sie ist primär auf eine herkömmliche militärische Bedrohung ausgelegt, insbesondere die Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen in offenem Gelände.(2)

Anforderungen an moderne Artilleriemunition

Die Armeebotschaft 2019 beinhalten einen PEB-Rahmenkredit (Projektierung, Erprobung und Beschaffungsvorbereitung), zur Vorbereitung der Beschaffung eines neuen 15,5-cm Artilleriesystems. Drei Anforderungen stehen dabei im Fokus: Mobilität, Präzision und Reichweite.3Während Mobilität ausschliesslich durch die Waffenplattform sichergestellt werden kann, sind Präzision und Reichweite auch eine Frage der eingesetzten Munition.

Verfahren zur Erhöhung der Präzision

Um die Präzision zu erhöhen, werden grundsätzlich drei Verfahren angewendet:

  • Endphasen gelenkte Munition: Bei dieser Methode wird eine konventionelle Granate mit verhältnismässig geringem (Kosten-)Aufwand in ein Präzisionsgeschoss umgewandelt. Dazu wird mithilfe eines spezieln Aufsatzes die Granate auf der absteigenden Flugbahn gegen die Zielkoordinate hingelenkt. Die Kosten für eine solche Granate liegen bei rund 10’000 Franken pro Stück.
  • GPS gesteuerte Munition: Die Zieldaten werden vor dem Abschuss programmiert. Bei Erreichung der Scheitelhöhe klappen Gleitflügel aus und das Geschoss steuert die programmierte GPS-Position an. Trotz grosser Reichweite schlägt das Geschoss in senkrechter Flugbahn im Ziel ein und eignete sich deshalb besonders für Einsätze in überbautem Gelände. Die Kosten liegen bei solchen Geschossen bei rund 80’000 – 100’000 Franken pro Stück.
  • Lasersteuerung: Dieses Konzept besteht seit den achtziger Jahren. Dabei wird das Geschoss mit einer Lasersteuerung ins Ziel gelenkt. Dieses muss bis zum Aufschlag mit einem Laser angestrahlt werden.(3)

Für eine präzisere Wirkung ist in allen Fällen auch eine präzisere Identifizierung und Beobachtung des Zieles notwendig. (4) Ebenso erhöht sich die Bedeutung der Meteodaten.

Mauerdurchschlag mit anschliessender Detonation eines 15,5-cm Sprenggeschosses DM121 von Rheinmetall. (Bild: Rheinmetall Waffe Munition GmbH)

Bestrebungen zur Reichweitensteigerung

Eine Möglichkeit zur Vergrösserung der Reichweite besteht darin, die aerodynamischen Eigenschaften des Geschosses zu verbessern oder die Luftwirbel, die sich hinter dem Geschoss bilden (sogenannter Bodensog), durch kleine Antriebsraketen zu reduzieren (Base-Bleed-Munition). Durch solche Verfahren lässt sich die Einsatzdistanz allerdings nur um einige Kilometer steigern. Revolutionärer erscheint die Verwendung eines Staustrahltriebwerks (engl. Ramjet). Vergleichbar mit einer Turbine wird Luft innerhalb der Granate verdichtet und so sollen Reichweiten bis 100 km möglich werden.

Eine Reichweitenerhöhung ist darüber hinaus auch durch die Verwendung grösserer Ladungen und von Pulver mit höherer Brisanz möglich, was jedoch gleichzeitige massive Anpassungen und Eingriffe an der Konstruktion des Geschützes erfordert (längeres Rohr, grössere Ladungskammer, Verstärkung bei der Panzerhaubitze).(5)

Erneuerungsbedarf der Artilleriemunition

Im Bereich Artilleriemunition bestehen in der Schweiz bereits heute gravierende Lücken. Zudem hat der vorhandene Munitionsbestand ein hohes Durchschnittsalter. In den 2020er und 2030er Jahren wird der Grossteil der Munition ihr Nutzungsende erreichen.5Für die SOGART ist es wichtig, dass bei der Erneuerung des Artilleriesystems nicht nur auf die Waffenplattform fokussiert wird. Ebenso bedeutend ist die Beschaffung moderner Artilleriemunition. Die teuren Beschaffungs- und Unterhaltskosten insbesondere von Präzisionsmunition, werden eine Erneuerung nur in kleinem Umfang ermöglichen. Engpässe müssen also in Kauf genommen werden, diese sind vorgängig aber genau abzuwägen.

Quellen

(1) VBS (Hg.). (2019). Entsorgung von Streumunition der Schweizer Armee abgeschlossen
(2) Bundesrat. (2016). Zukunft der Artillerie, Bericht in Erfüllung des Postulates 11.3752
(3) Bundesrat. (2019). Armeebotschaft 2019
(4) Gafner, B. (2019). Interview mit Div R. Wellinger. Tagesanzeiger5) VBS (Hg.). (2019).Zukunft der Bodentruppen

Die SOGART setzt sich für eine moderne Artillerie ein

Die Artillerie ist die Schwergewichtswaffe auf der Taktischen Stufe. Sie kann die Kampfkraft eines Gegners massiv herabsetzen, seine Handlungsfreiheit einschränken und das Gefecht der eigenen Kampfelemente unterstützen. Die Wichtigkeit des indirekten Feuers vertritt die SOGART unterstützen.

Am 2. März 1984 wurde in Luzern die «Schweizerische Gesellschaft der Offiziere der Festungstruppen» (SGOF) gegründet. Diese stand unter dem Zeichen, die Belange der kurz zuvor gebildeten Festungstruppen bei den zuständigen Behörden und in der Öffentlichkeit gebührend zu vertreten. Es bestand die Ansicht, dass Bewaffnung, Ausrüstung und Ausbildung trotz der Bildung dieser neuen Waffengattung vernachlässigt wurden. Rasch darauf wurde erkannt, dass die mobile Artillerie mit gleichen Herausforderungen konfrontiert ist. Mit weitsichtigem Blick war man sich einig, zukünftig für eine gemeinsame Artillerie (mob/Fest) einzustehen. Somit wurde die Gesellschaft 1988 zur «Schweizerischen Offiziersgesellschaft der Artillerie und Festungstruppen» (SOGAF) umbenannt und der Vereinszweck entsprechend ergänzt. Später wurde auch die Schweizerische Gesellschaft der Artillerie-Übermittlungsoffiziere integriert. Die Armee XXI schaffte die Festungstruppen als eigenständige Truppengattung ab und gab den weitblickenden Festungsartilleristen von 1988 Recht, denn fortan gab es nur noch eine Artillerie. Diese beinhaltet alle Bogenschusswaffen mit einem Kaliber ab 12cm. Folglich fand die Umbenennung von SOGAF zur «Schweizerischen Offiziersgesellschaft der Artillerie» (SOGART) statt. Mit diesem Schritt wurde unterstrichen, dass die SOGART alle Artilleristen der Armee vertritt.(1)

Die Artillerie wegweisend geprägt: Alt Präsidenten der SOGART

Heutige Bedeutung von indirektem Feuer

Indirektes Feuer wird praktisch in allen militärischen Konflikten eingesetzt. Es bestehen keine Anzeichen, dass sich daran in absehbarer Zukunft etwas ändern würde. Jüngstes Beispiel für das Potential der Artillerie aus dem Ukraine-Krieg ist die Zerschlagung von zwei ukrainischen Bataillonen der 24. Mechanisierten Brigade innerhalb weniger Minuten.(2) In Europa gibt es denn auch keine Armee, die auf indirektes Feuer verzichtet. Auch wenn die Anzahl der Geschütze in vielen Ländern reduziert wurde, wird die Fähigkeit Kampftruppen auf unterschiedliche Distanzen mit Artilleriefeuer zu unterstützen, praktisch überall weiterentwickelt. Dabei wird angestrebt mit zahlenmässig weniger Mittel, gleiche oder grössere Wirkung zu erzielen.

Zustand des Artilleriesystems in der Schweiz

Unsere heutige Artillerie umfasst alle Elemente, die zur Planung, Führung und Leitung von indirektem Feuer benötigt werden. In diesem Sinne ist das Gesamtsystem vollständig vorhanden. Es entspricht aber nicht allen Einsatzanforderungen. Mängel bestehen insbesondere in vier Bereichen:

1. Reichweite: Mit dem Verlust der Kanistermunition hat sich die Reichweite von 27 auf rund 20km verkürzt. Hingegen kann mit weitreichenden Artilleriesystemen (über 50km) aus dem grenznahen Ausland auf fast alle Gebiete in der Schweiz geschossen werden.

2. Präzision: Beide in der Schweizer Armee verfügbaren intelligenten Munitionssorten (15.5cm-Suchzündermunition SMArt 155 und 12-cm STRIX-Munition) sind von älterer Generation. Sie sind primär auf die Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen in offenem Gelände ausgelegt.

3. Mobilität: Zahlreiche Führungs- und Logistikfahrzeuge sind Raupenfahrzeugen, welche auf dem über 50-jährigen Schützenpanzer M-113 basieren und hohe Betriebskosten verursachen.

4. Einsatzverfahren: Die heutigen Abläufe sind primär auf eine Auseinandersetzung mit einem konventionellen Gegner ausgerichtet. So ist es mit dem Fargo-System (Berechnung der Flugbahn) nicht möglich, mit einzelnen Geschützen gleichzeitig auf mehrere Ziele zu schiessen.

Den Mängeln gegenüberzustellen sind insbesondere zwei laufende Verbesserungen:

1. Mörser 16: Damit wird die Lücke des indirekten Feuers auf kurzer Distanz (bis 10km) geschlossen. Zudem wird den Einsatzverbände die Möglichkeit gegeben gerade im überbauten Gebiet auch Einzelziele zu bekämpfen.

2. Taktisches Aufklärungssystem (TASYS): Die Aufklärungs- und Beobachtungsmittel werden so organisiert, dass nebst den Schiesskommandanten auch den Aufklärern das Leiten von Unterstützungsfeuer ermöglicht wird. Dies bewirkt eine Vervielfachung der so wichtigen Sensoren.(3)

Notwendige Modernisierung der Artillerie

Verschiedene Komponenten des Gesamtsystems Artillerie werden ab 2025 die Grenzen ihrer technischen Nutzungsdauer erreichen. Dies trifft insbesondere auf die Panzerhaubitze M-109 zu, die Waffenplattform für indirekte Feuerunterstützung mittlerer Distanz (10-50km). Für deren Ablösung bestehen zahlreiche Optionen, von Ersatz durch moderne Geschütze in geringerer oder gleicher Anzahl über eine erneute Kampfwertsteigerung, einer zwei Flottenstrategie bis hin zum Verzicht auf Artillerie mittlerer Reichweite.

Die SOGART geht stets mit der Zeit: Besichtigung 12 cm-Mörser 16

Bevor jedoch einzelne Komponenten erneuert werden, müssen die Anforderungen an die zukünftige Artillerie klar definiert sein. Dabei wird man um ein bewusstes in Kaufnehmen von Fähigkeitslücken aus Kostengründen nicht herumkommen. Erschwerend kommen zwei Entwicklungen hinzu, welche gewichtig zu berücksichtigen sind:

1. Die zunehmende Zersiedelung und Verstädterung machen eine Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen in offenem Gelände immer unwahrscheinlicher. Wichtiger werden Einzelziele in überbautem Gebiet, wobei es Kollateralschäden an der Zivilbevölkerung und Infrastruktur zu vermeiden gilt.

2. Eine hybride Bedrohung zwingt die Armee ein breites Spektrum militärischer Herausforderungen zu bewältigen. Fähigkeiten sich in einem Gefechtsfeld mit staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren durchzusetzen, gilt es auch bei der Artillerie aufzubauen.(4)

Der SOGART erscheint es wichtig, den Anforderungskatalog einer modernen Artillerie rasch zu definieren, sodass ein Ersatz der wesentlichen Komponenten des Waffensystems Artillerie ab 2025 bereitsteht.

Quellen

(1) Kevin Guerrero und Peter E. Leuthold, 20-Jahr-Jubiläum: Von der SGOF zur SOGART, SOGAFLASH 2005, S. 37-38.
(2) Frank Leidenberger (Hg.), Thesenpapier I, Wie kämpfen Landstreitkräfte künftig?, S. 6.
(3) Generalsekretariat VBS (Hg.) Projektbericht VBS, Projektbeurteilung per 31.12. 2017, S. 44.
(4) Zukunft der Artillerie, Bericht des Bundesrates in Erfüllung des Postulates 11.3752, 2016.