Mörser 16 erfüllt Kriterien für die Truppentauglichkeit

Mörser 16 erfüllt Kriterien für die Truppentauglichkeit

Im März 2020 fand auf dem Waffenplatz Bière VD der Truppenversuch des 12 cm Mörser 16 statt. Das System wurde dabei auf seine taktischen Fähigkeiten hin geprüft und erfüllt alle Kritierien für die Truppentauglichkeit und der Nachweis für den Einsatz in der Armee ist erbracht. Die Planung sieht vor, das Mörsersystem ab dem Jahr 2024 der Truppe zu übergeben

Nachdem die SOGART anlässlich ihrer Herbsttagung 2018 das System bereits einmal in Augenschein nehmen konnte, fand im März 2020 der Truppenversuch des 12 cm Mörser 16 auf dem Waffenplatz Bière VD statt. Die während der technischen Erprobung festgestellten Sicherheitsmängel konnten dabei von der Industrie behoben und der Mörser auch im „scharfen Schuss“ erfolgreich erprobt werden.

Einsatz in der Truppe ab 2024 vorgesehen

Mit dem Abschluss des Truppenversuchs wurde ein entscheidender Schritt bei der Beschaffung des Mörser 16 erreicht werden. Als nächstes sind die Vorbereitung und Unterzeichnung des Serienvertrages, in welchem auch die Umsetzung der Erkenntnisse aus den bisherigen Erprobungen durch Industrie, armasuisse und der Truppe enthalten sein werden. Die Übergabe an die Truppe ist ab dem Jahr 2024 geplant.

Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Medienmitteilung des Bundesrates.

Absage Besuch der Art / Aufkl S 31 in Bière

Absage Besuch der Art / Aufkl S 31 in Bière

Die Exkursion zur Art/Aufkl S 31 nach Bière vom Samstag, 21.03.2020 ist abgesagt.
L’excursion à l’E art/expl 31 à Bière le samedi, 21.03.2020 est annulée.
L’escursione alla S art/espl 31 a Bière il sabato, 21.03.2020 è cancellato.

Aufgrund der Entwicklungen im Zusammenhang mit dem neue Coronavirus (COVID-19) wurde der Tag der Angehörigen abgesagt. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis! Die Exkursion wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt (voraussichtlich im Frühling 2021).

Rückblick Herbsttagung 2014

Übergabe der Präsidentengranate von Oberst Matthias Vetsch an Oberst Markus Oetterli

Die Jubiläums-Herbsttagung vom 13.09.2014 war ein voller Erfolg. Rund 170 Gäste und Mitglieder fanden den Weg ins Zunfthaus zur Meisen in Zürich. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei allen Referenten für ihre spannenden und interessanten Vorträge bedanken.

An dieser Stelle gratulieren wir Maj i Gst Florian Federer und Magg Alexander Tschannen zur Wahl in den Vorstand. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Ebenfalls gratulieren wir Oberstlt Markus Oetterli, welcher von nun an die Geschicke der OG lenken wird.

Bedanken möchten wir uns auch bei Markus Blass, welcher nach 12 Jahren Vorstandsarbeit aus dem Vorstand ausscheidet. 

Last but not least gratulieren wir Lt Jan Schildknecht. Die Glücksfee KKdt Dominique Andrey zog seinen Namen aus dem Topf, und so ging Lt Schildknecht als Gewinner des diesjährigen Lieutenants Raffle hervor.

Der glückliche Gewinner mit der Glücksfee KKdt Andrey und dem Präsidenten Oberst Vetsch.

Rückblick Herbsttagung 2013

Am vergangenen Samstag, dem 14. September fand in Luzern die 29. Generalversammlung und Herbsttagung 2013 statt. Nach dem traditionellen Start mit Kaffee und Gipfeli ging es über zum geschäftlichen Teil, welcher von unserem Präsidenten, Oberst Matthias Vetsch, in gewohnt gekonnter und produktiver Art durchgeführt wurde. Nebst den ordentlichen Traktanden standen auch Wahlen in den Vorstand an. Wir möchten Oberstlt Markus Oetterli und Hptm Hadrien Jean-Richard an dieser Stelle herzlich zur Wahl gratulieren und wünschen ihnen viel Vergnügen an der Arbeit im Vorstand.

Nach einer kurzen Pause ging es dann über zur Herbsttagung, welche in diesem Jahr zusammen mit der AVIA Luftwaffe zum Thema „Joint Fires“ durchgeführt wurde. Dabei durften wir am Vormittag den Ausführungen von Lt Col Cyril Mathias (FRA) über die von der französischen Armee gemachten Erfahrungen mit Joint Fires in Afghanistan und Mali. So erfuhren die Teilnehmer, dass die schnellen Erfolge der französischen Truppen ohne den Einsatz von Joint Fires nicht möglich gewesen wären und auch in Afghanistan, dessen französischer Sektor von der Überbauung mit der Schweiz vergleichbar ist, wurden 80% der Effekte am Boden mittels Unterstützungsfeuer erzielt, während lediglich 20% auf Bodentruppen entfielen.

Nach einer Führung durch das Bourbaki-Panorama und einem Stehlunch ging es am Nachmittag weiter mit einem Referat von Div Hans-Peter Walser, Chef Armeestab über die Weiterentwicklung der Armee und dabei schwergewichtig darüber, wie Joint Fires in der Schweiz verwirklicht werden könnte. Die Kernaussage seiner Ausführungen besteht darin, dass erst die Kompetenzen in der Kommunikation sichergestellt werden müssen, bevor man einen Effektor zum Einsatz bringt. Weiter wies Div Walser darauf hin, dass gerade der Aufbau einer Kompetenz wesentlich von den Wechselwirkungen der Grundparameter Personal, Diensttage, Finanzen und Verweildauer in der Armee abhängt. Dies hat aber nicht nur Auswirkungen auf neu zu erwerbende Fähigkeiten, sondern auch auf bestehende Aufträge.

Ihm folge ein Referat von Oberst i Gst Peter Bruns, Militärpilot, Stv C Ei LW und C Op Zen LW, über die Fähigkeiten der Luftwaffe heute. Weiter führte er aus, dass man mit der Ausserdienststellung des Hunters zum einen die Fähigkeit zur Führung des Erdkampfes verloren hat und zum anderen mit der Ausserdienststellung der Mirage IIIRS die Fähigkeit zur Luftaufklärung. Genau diese Kompetenzen könnte man mit der Beschaffung des Gripen wieder erlangen. Er wies jedoch auch daraufhin, dass man hier nicht eine Bereitschaft anstrebe, sondern in erster Linie den Kompetenzaufbau und -erhalt.

Zum Schluss der Herbsttagung gab es auch in diesem Jahr wieder ein Lieutenent’s Raffle, an welchem in diesem Jahr ein Wochenende für zwei Personen in Weggis gewonnen werden konnte. Nachdem wir im letzten Jahr den Chef der Armee, KKdt André Blattmann, als Glücksfee waltete, fiel diese Aufgabe in diesem Jahr Div Walser zu, welcher Lt Bretscher „aus dem Hut“ zog. Wir gratulieren Leutnant Bretscher zu seinem Gewinn und wünschen ihm viel Spass!

Nun fehlte nur noch der gemütliche Ausklang, welcher in diesem Jahr, artilleristisch korrekt, mit Barbara Bier vor dem Löwendenkmal stattfand.

Rückblick Herbsttagung 2012

Die Herbsttagung 2012 fand am vergangenen 15. September in Solothurn statt. Bereits um 0815 konnte man die ersten Gäste vor dem Alten Zeughaus begrüssen. Bereits vor den Referaten des Morgens fanden interessante Diskussionen statt. Nach der Begrüssung durch unseren Präsidenten Oberst Matthias Vetsch, in der Eingangshalle des Alten Zeughauses, zwischen vielen alten Geschützen, galt es sich in den dritten Stock zu verschieben. Dort wurden die Referate zu den drei Artilleriesystemen gehalten. 

Den Anfang machte LtCol Joakim Lewin von der Swedish Defence Material Administration, dem Pendant zur Armasuisse in der Schweiz. Ihm kam die Aufgabe zu das schwedisch/norwegische System ARCHER vor zu stellen. Ein auf einem Volvo Chassis basierenden 155mm Geschütz. Die Mannschaft ist in der komplett geschützten Führerkabine untergebracht und bedient das vollautomatische Geschütz auch von dort.

Das System Archer im scharfen Schuss

Das zweite System, der CAESAR, wurde uns vom Général de division Jacques Garnier vorgestellt. Der CAESAR wird von Nexter Systems in Frankreich hergestellt. Auch er basiert auf einem LKW-Chassis. Dabei gibt es ihn in einer Variante basierend auf einem Mercedes Benz, resp. Renault Chassis. Auch beim CAESAR ist die Mannschaft in der Führerkabine geschützt. Im Unterschied zum ARCHER findet die Geschützbedienung jedoch ausserhalb der Fahrkabine, ähnlich einem gezogenen Geschütz, statt. 

Der CAESAR im Einsatz

Das dritte System, welches uns an diesem Morgen von Herrn Patrick Lenz präsentiert wurde, ist das Artillerie Geschütz Modul (AGM) von Krauss-Maffei Wegmann. Das AGM ist auch bekannt unter dem Namen DONAR. Das AGM basiert in grossen Teilen auf der Technik der PzH 2000, welche ja bereits heute erfolgreich im Einsatz ist. Dabei wurden viele Teile beibehalten, resp. angepasst. Ähnlich dem ARCHER bedient die Mannschaft das Geschütz aus einer gepanzerten Kabine. Das AGM hat dabei vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Es lässt sich auf Fahrgestelle aufbringen oder aber stationär als Bodenstation betreiben.

Das AGM auf Verschiebung, montiert auf einem MARS Chassis.

Allen drei Systemen gemein ist, dass sie 155mm Munition verschiedenster Art verschiessen können. Dabei sind ARCHER und CAESAR bereits mit intelligenter Munition erprobt, während dies beim DONAR noch aussteht. Ebenfalls eine Gemeinsamkeit aller drei Systeme ist, dass sie komplett luftverladen werden können. Gerade für die Armeen der Entwicklerländer, welche auf dem ganzen Globus im Einsatz stehen, aber auch für potenzielle Käufer ein wichtiges Argument.

Nach den drei Präsentationen hiess es dann sich durch den Solothurner Markt zum alten Spital zu kämpfen. Dort gab es vorerst einen feinen Apéro, bevor man dann ein köstliches Mittagessen zu sich nehmen konnte. Den angeregten Gesprächen nach gaben die Präsentationen vom Vormittag wohl einiges an Gesprächsstoff und wohl jeder der Anwesenden dürfte seinen persönlichen Favoriten gefunden haben.

Nach dem Mittagessen folgte dann der geschäftliche Teil, welcher von unserem Präsidenten wie gewohnt in speditiver Manier abgehalten wurde. Ihm folgte das Referat des CdA, welcher uns ausführte, wie weit die Weiterentwicklung der Armee bereits gediehen ist. Sein für uns wohl wichtigstes Statement war, dass man auch in naher Zukunft nicht auf ein Artillerie System verzichten könne, man aber heute noch nicht sagen könne wie dieses dann genau aussehen wird. Zum Schluss bekannte sich KKdt Blattmann erneut zu unserem Milizsystem, was er auch mit einigen Facts and Figures aus dem nahen und weiteren Ausland zu belegen vermochte.

Dieses Jahr das erste Mal fand das Lieutenants Raffle statt, an welchem unter den um 1630 noch anwesenden jungen Offizieren ein attraktiver Preis verlost wurde. Die „Glücksfee“ war dieses Jahr niemand geringerer als KKdt André Blattmann persönlich. Wir möchten an dieser Stelle dem glücklichen Gewinner gratulieren und wünschen ihm viel Vergnügen!